Entwicklungsraum

Entwicklungsraum

Im Rahmen der Strukturreform der Erzdiözese Wien wurden 140 Entwicklungsräume, bestehend aus mehreren Pfarren, errichtet.  Ende 2015 wurden der Entwicklungsraum "Am Donaukanal", bestehend aus den Pfarren Am Schüttel, Neuerdberg, Erdberg und St. Othmar, konstituiert.

 

Diözesanreform

Startschuss für die Wiener Diözesanreform war der Hirtenbrief von Kardinal Schönborn im Jahr 2008. Es folgten Diözesanversammlungen im Oktober 2009, März und Oktober 2010, Oktober 2013 und Oktober 2018.

 

2012 formulierte Kardinal Schönborn Leitlinien für die strukturelle Erneuerung. Sie sehen größere Organisationseinheiten vor, in denen jeweils drei bis fünf Priester im Team mit Laien arbeiten und Laien auch die Leitung von einzelnen Teilgemeinden übernehmen können.

 

Im November 2015 wurden alle Pfarren der Erzdiözese Wien in 140 Entwicklungsräume eingeteilt. Diese Entwicklungsräume sind aufgerufen, in Zusammenarbeit neue missionarische Formen und Initiativen zu entwickeln und dabei auch immer verbindlichere Formen der pfarrübergreifenden Zusammenarbeit zu praktizieren.

 

Wie bei der Diözesanversammlung im Oktober 2018 berichtet wurde, gab es zu diesem Zeitpunkt in zwölf Entwicklungsräumen jeweils eine Pfarre mit Teilgemeinden (= eine Pfarre bestehend aus mehreren Gemeinden, mit einem Pfarrer und mehreren Priestern). In weiteren 24 Entwicklungsräumen bestehen Pfarrverbände (= mehrere selbstständige Pfarren, mit einem Pfarrer und mehreren Priestern) und in 25 Entwicklungsräumen gibt es Seelsorgeräume (= selbstständige Pfarren mit eigenen Pfarrern, einer davon leitet den Seelsorgeraum).