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Kaplan Bikash Hubert Rebeiro stammt aus Bangladesch. Im Rahmen des Förderungsprogrammes, das die Erzdiözese Wien in Zusammenarbeit mit der ARGE AAG für Priester aus dem afro-asiatischen Raum betreibt, kam er im April 2009 zum Studium nach Wien und wurde der Pfarre Am Schüttel als Aushilfskaplan zugeteilt. In den nächsten Jahren wird er seine theologische Ausbildung an der Universität Wien vertiefen und die Pfarre in Liturgie und Seelsorge unterstützen. Kaplan Bikash wurde am 23. Februar 1970 als jüngstes von sieben Geschwistern in Dhaka geboren. Schon als Kind, in der Missionsschule, wurde ihm seine Berufung zum Priestertum bewusst. Das Studium am Holy Spirit Major Seminary in Banani/Dhaka schloss er 1999 mit Auszeichnung ab. Nach dem Diakonatsjahr in Rohanpur wurde er im Jahr 2000 am 27. Dezember, dem Hochzeitstag seiner Eltern, zum Priester geweiht. In den folgenden Jahren wirkte er in verschiedenen Pfarren als Kaplan besonders in der Kinder-, Jugend- und Altenpastoral. Eine Fortbildung in Planung & Management absolvierte er 2005 am Caritas Development Institute in Dhaka. Er selbst leitete außerdem mehrmonatige Vorbereitungskurse für Priesteramtsanwärter vor deren Aufnahme ins Seminar. Bangladesch ist ein sehr armes Land. Überbevölkerung, Naturkatastrophen und Arbeitslosigkeit erschweren das Los vieler Menschen. Christen sind in Bangladesch eine verschwindend kleine Minderheit (0,3 %) gegenüber 91 % Muslimen, 1 % Buddhisten und ca. 8 % Hindus. Eine von der westlichen Welt übernommene Säkularisierung lässt immer öfter Lebensformen entstehen, in denen für die Botschaft des Evangeliums nur wenig Platz ist. Es wird für Kaplan Bikash als Priester in seiner Heimat also genug zu tun geben. Er hofft aus den Jahren, die er in Österreich verbringen wird, viel Erfahrung für seine weitere Arbeit in der Kirche mitnehmen zu können, getreu seinem priesterlichen Leitwort: Christus, dem Guten Hirten, der sein Leben im Dienst an den Menschen hingibt, nachzufolgen. |
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Donnerstag, 11. August 2011 |